English

Ausmisten für den guten Zweck: Erste Group spendet an WWF und schickt Möbel nach Bosnien und Herzegowina

Um mit weniger Ballast in den Erste Campus – die neue Zentrale der Erste Group – zu übersiedeln, starteten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Erste Group eine große Büro-Ausmist-Aktion. Das Ergebnis: 127 Tonnen entsorgtes Papier und mehr als 80 Kästen, die nicht mehr benötigt werden.

„Seit 2011 haben wir den Papierverbrauch in unserem Unternehmen um 25% gesenkt. Wenn wir 2016 unsere neuen Büros am Erste Campus beziehen werden, wollen wir mit noch weniger Papier auskommen. Und weil es sich für einen guten Zweck noch leichter ausmistet, haben wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einer EUR 3.000-Spende an ein Projekt des WWF motiviert. In Summe haben wir bei dieser Aktion 127,6 Tonnen Altpapier entsorgt“, erklärt Herbert Juranek, Vorstands-mitglied der Erste Group. Zusätzlich werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Erste Group Immorent noch diesen Herbst dem WWF bei der Entfernung von Neophyten (nicht heimische Pflanzen) im Auenreservat Marchegg* unterstützen um die natürliche Entwicklung dieses Lebensraumes zu fördern.

Die bei der Ausmist-Aktion frei gewordenen Kästen wurden an vom Hochwasser betroffene Menschen in Bosnien und Herzegowina gespendet. „Wir organisierten den Transport von 80 Kästen, die mit der personellen Unterstützung des Militärkommandos Wien an Schulen, Universitäten und Spitäler in die betroffenen Gebiete gebracht werden konnten“, sagt Peter Trost, Leiter der Erste Group Physical Security, der diese Idee gemeinsam mit der ERSTE Stiftung entwickelt und umgesetzt hat. „Wir freuen uns, dass wir einen kleinen Beitrag leisten konnten, um den materiellen Verlust nach der Flutkatastrophe im Frühjahr und Sommer etwas zu lindern.“ Gesammelt wurden voll funktionstüchtige, sogenannte „Drei-Ordner-Höhe-Normkästen“ – die am häufigsten genutzten Kästen in der Erste Group. Da nur dieser Kastentyp verladen wurde, konnte eine größere Zahl an Kästen transportiert werden.

*An der March erstreckt sich zwischen Zwerndorf und Marchegg ein rund 1.100 Hektar großes Tieflandfluss-Gebiet. Dieses ist Rückzugsraum für Seeadler, Milane und Biber. Der WWF kümmert sich seit den 1970er Jahren um eine weitgehend natürliche Entwicklung der Landschaft, denn Auen sind unter anderem wichtig für den Klimaschutz, sie speichern schädliche Treibhausgase – durchaus vergleichbar mit tropischen Regenwäldern - und wirken ausgleichend auf das Lokalklima.