Finanzierung der Errichtung einer Direktreduktionsanlage

Die Errichtung der Direktreduktionsanlage der voestalpine in Corpus Christi, Texas, bisher größte Auslandsinvestition des Konzerns bzw. eines österreichischen Unternehmens in den USA, geht in das Endstadium. Die letzte Phase der Anlagenmontage einschließlich Implementierung von Prozess- und Leittechnik wird bereits von Testläufen ausgewählter Einzel- bzw. Teilanlagen begleitet. Aus heutiger Sicht ist daher von einer weitgehend planmäßigen Inbetriebnahme der Anlage im Verlauf des Sommers 2016 auszugehen. Das neue Werk, das ab dem kommenden Geschäftsjahr jährlich zwei Millionen Tonnen an hochqualitativem HBI (Hot Briquetted Iron/„Eisenschwamm“) als anspruchsvolles Vormaterial für die Stahlproduktion herstellen wird, bedeutet einen wesentlichen weiteren Expansionsschritt der voestalpine im NAFTA-Raum. Schon heute zählt die Unternehmensgruppe 64 Standorte und rund 3.000 Mitarbeiter in dieser Region, das Umsatzvolumen belief sich im letzten Geschäftsjahr auf rund 1 Milliarde Euro.

Zur Finanzierung des Texasprojekts hat die voestalpine bereits in 2014 ein SSD im Umfang von USD 100 Mio. mit der Erste Group als Co-Lead Arrangeur begeben. Ende 2015 / Anfang 2016 wurde nunmehr eine OeKB refinanzierte Fazilität über USD 150 Mio. mit der Erste Group abgeschlossen.

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