Investieren in Erste Group Bank AG

Andreas Treichl, Vorstandsvorsitzender der Erste Group Bank AG, zum Ergebnis für das 1. Halbjahr 2019:
„Ein Nettogewinn von 732 Millionen Euro im ersten Halbjahr ist ein wirklich gutes Ergebnis mit dem wir sehr zufrieden sind. Vor allem weil dieses Ergebnis auf einem soliden Fundament steht: von den Betriebserträgen, über den Verwaltungsaufwand, bis hin zu den Risikokosten, unserem Kapital und der Liquidität. Selbstverständlich können wir bei allen Kennzahlen besser werden, aber die Richtung stimmt“.
„Das gesunde Wirtschaftswachstum in unserer Region, die weiterhin der Wachstumsmotor der Europäischen Union ist, spiegelt sich auch in den im Halbjahresvergleich um über 7 Prozent auf 155,3 Milliarden Euro gestiegenen Kundenkrediten wider“, so Treichl weiter. Dennoch gebe es nicht nur Grund zur Freude: „Der Anstieg der Kundeneinlagen um über 8 Prozent auf 169,7 Milliarden Euro macht mir angesichts des anhaltend niedrigen Zinsumfeldes allerdings Sorgen, denn Wohlstand schaffen können unsere Kunden damit nicht. Eine unserer vordringlichsten Aufgaben in den nächsten Jahren wird es daher sein, für unsere Kunden attraktive, risikoadäquate Veranlagungsprodukte zu entwickeln“.
„Die aktuellen Rahmenbedingungen machen uns ziemlich sicher, die Ziele, die wir uns für das Jubiläumsjahr 2019 gesetzt haben – ein höheres Ertrags- als Kostenwachstum, weiterhin niedrige Risikokosten und eine solide zweistellige Eigenkapitalverzinsung von über 11 Prozent – zu erreichen“. 

 

Die Erste Group wurde 1819 als die „Erste österreichische Spar-Casse“ gegründet. Im Jahr 1997 ging sie mit der Strategie, ihr Retailgeschäft in die Märkte Zentral- und Osteuropas (CEE) auszuweiten, an die Wiener Börse. Seither entwickelte sich die Erste Group durch zahlreiche Akquisitionen und organisches Wachstum zu einem der größten Finanzdienstleister im östlichen Teil der EU gemessen an Kunden und Bilanzsumme.