"Soziales Engagement gibt mir
Kraft – und zeigt, was wirklich zählt."

Die #glaubandich Geschichte von Dominik Ehrenberger

Dominik Ehrenberger arbeitet seit vier Jahren in der Holding als Industry Analyst im Bereich Large Corporates. Der begeisterte Kraftdreikämpfer liebt seinen Beruf, suchte jedoch nach einer zusätzlichen Aufgabe mit tieferem Sinn – und fand sie im sozialen Engagement. 

Dominik ist für die Begleitung des Kreditantragsprozesses nationaler und internationaler Großunternehmen aus der Maschinenbaubranche sowie die Analyse relevanter Branchen- und Marktentwicklungen verantwortlich. Ein Job, der höchste Präzision und Engagement verlangt.

Lieber Dominik, wieso engagierst du dich sozial?

Mir wurde irgendwann klar, dass ich vieles in meinem Leben als selbstverständlich betrachte. Ich habe ein stabiles Umfeld, einen spannenden Beruf und bin gesund. Nicht jede Person hat dieses Glück. Durch das soziale Engagement habe ich die Möglichkeit, Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu unterstützen. Gleichzeitig kann ich meinen eigenen Blick für soziale Ungleichheiten schärfen.

Dazu kommt, dass ich seit meinem 2. Lebensjahr mit Hörgeräten lebe und dadurch früh gelernt habe, wie wichtig Unterstützung im Alltag sein kann. Diese Erfahrung hat mich sensibler für Menschen gemacht, die auf Unterstützung angewiesen sind oder mit besonderen Herausforderungen leben.

Und schließlich hat soziales Engagement bei uns in der Bank einen hohen Stellenwert und dieser Spirit hat mich sehr inspiriert. Wir haben uns als Abteilung ganz bewusst zum Ziel gesetzt, soziale Projekte zu unterstützen. Und zwar im direkten Austausch mit Menschen, die durch körperliche oder geistige Beeinträchtigung oder durch schwierige Schicksalsschläge mit besonderen Bedürfnissen leben. 

Wie kam hier dein #glaubandich Moment ins Spiel?

Ich hatte die Idee, mit meinen Kolleg:innen im Rahmen eines Team-Events eine soziale Aktion zu starten. Da wir aber den Anspruch haben, unseren Kund:innen zeitnahe Lösungen anzubieten, machen es die engen Deadlines und das hohe Arbeitspensum oft schwierig, soziale Projekte zu organisieren. Das ging so weit, dass ich mir eines Tages dachte: Soll ich mein Engagement reduzieren oder komplett damit aufhören? Macht es Sinn, dafür weiter Zeit zu investieren?

Zu welcher Erkenntnis bist du gekommen?

Genau in dem Moment bekam ich die Unterstützung des Managements, unserer Kolleg:innen und unserer Time Bank und damit den Rückhalt, den ich brauchte. Mir wurde wieder bewusst, wofür wir als Bank stehen und dass soziales Engagement fest in unseren Werten verankert ist. Mir wurde klar: Es ist richtig, dafür Zeit zu investieren! So konnte ich wieder auf meine Fähigkeiten und mein Zeitmanagement vertrauen – und los ging’s – mit viel #glaubandich! 

Wie war das erste soziale Engagement für dich und deine Kolleg:innen?

Insgesamt haben wir in den letzten zwei Jahren bereits drei Projekte mit den unterschiedlichsten sozialen Einrichtungen, wie  ObdachCaritas und Lebenshilfe, durchgeführt. 

Viele Kolleg:innen haben erzählt, dass sie persönlich daran gewachsen sind und es als bereichernd empfunden haben, ihre Komfortzone zu verlassen. Für viele war es ein besonderes Gefühl, der Gesellschaft etwas zurückzugeben. Außerdem haben wir einander von einer ganz neuen Seite erlebt – menschlich, offen und engagiert. Einige Kolleg:innen haben mir sogar erzählt, dass sie sich durch diese Erfahrung nun auch privat sozial engagieren möchten.

Gab es ein Highlight?

Unsere letzte Erfahrung im November mit den „Klientinnen” der Lebenshilfe war ein besonderes Highlight. Die Freude, die sie bei einem gemeinsamen Museumsbesuch hatten, einfach weil sie für einen Moment aus ihrem Alltag heraustreten und Neues erleben konnten, war berührend und zeigt, welchen Impact solche Initiativen haben können.

Besonders eindrucksvoll war ihre ungezwungene, herzliche Art. Sie gehen offen auf andere zu, ohne Vorurteile und ohne Distanz. Das war für uns ein starker Kontrast zu unserem beruflichen Umfeld, in dem wir sehr auf unsere Wortwahl und unser Verhalten achten müssen. 

Was möchtest du deinen Leser:innen mitgeben? Würdest du soziales Engagement empfehlen?

Wir durften erfahren, wie wertvoll echte zwischenmenschliche Begegnungen sind. Dieses Engagement bereichert unsere Arbeit und stärkt unseren Zusammenhalt im Team. Deshalb würden wir soziales Engagement jederzeit weiterempfehlen. Wir arbeiten nun daran, soziale Initiativen auch künftig in unsere Abteilung zu integrieren und immer wieder neue Möglichkeiten für freiwilliges Engagement zu schaffen.

Ich möchte jede und jeden dazu ermutigen, die eigene Komfortzone zu verlassen und einfach anzupacken. Auch kleine Gesten können für eine andere Person schon viel bedeuten, mehr als einem vielleicht bewusst ist. Und wer weiß – vielleicht kann die Geste bei dieser Person zu einem #glaubandich Moment führen.

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