25.03.2020  

Bernd Spalt, CEO der Erste Group 

Gemeinsam durch die Krise

Die Coronavirus-Krise betrifft uns alle, über alle Grenzen, Sektoren und Altersgruppen hinweg. Sich gegenseitig in schwierigen Zeiten beizustehen, ist eine wichtige menschliche Qualität und ein gesellschaftliches Ziel. Als Gesellschaft müssen wir das #Coronavirus geschlossen und entschlossen bekämpfen. Wir alle sind uns bewusst, dass wir uns verstärkt aufeinander verlassen können müssen. Denn diese Krise ist eine Herausforderung, der wir uns nur gemeinsam stellen können.

Die gegenwärtige Situation ist einzigartig und schwierig. Weltweit machen sich buchstäblich Milliarden von Menschen Sorgen um ihre Arbeitsplätze, ihre Finanzen und Investitionen und – was am wichtigsten ist – um ihre eigene Gesundheit und die der Menschen, die sie lieben. Um letzteres zu schützen, haben wir Maßnahmen ergriffen, die die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer 47.000 MitarbeiterInnen und 16 Millionen KundInnen bestmöglich gewährleisten sollen – von umfangreichen Hygienemaßnahmen in unseren Filialen bis hin zum Social Distancing, das auch dadurch ermöglicht wird, dass die meisten unserer MitarbeiterInnen sofern möglich von zu Hause aus arbeiten.
 

KundInnen können sich darauf verlassen, dass die Erste in Betrieb bleibt

Banken spielen eine wichtige Rolle dabei, die Privathaushalte und Unternehmen bei der Bewältigung der zahlreichen Herausforderungen, die die aktuelle Krise mit sich bringt, zu unterstützen. In diesen Tagen halten unsere Banken in Österreich sowie in Zentral- und Osteuropa ihre Dienstleistungen verfügbar: unsere KundenberaterInnen, RisikomanagerInnen, IT-SpezialistInnen, AnalystInnen ... absolut jeder in diesem Unternehmen engagiert sich, um unsere KundInnen zu unterstützen. Es ist großartig, diese Entschlossenheit, diesen Willen und diese Hingabe zu sehen!

Unsere Bankdienstleistungen bleiben auch dank unseres digitalen Bankangebots, unserer 24/7-Callcenter und der kontaktlosen Zahlungslösungen, die wir anbieten, in Betrieb. Unsere KundInnen können weiterhin wie gewohnt Einkäufe, Überweisungen und Wertpapiertransaktionen tätigen. Auch wenn wir unsere KundInnen ermutigen, Filialbesuche möglichst zu vermeiden, sind nach wie vor alle Filialen in Österreich und ein Großteil unseres Netzwerks in Osteuropa geöffnet, teilweise zu kürzeren Öffnungszeiten.
 

Eine gemeinsame Herausforderung verlangt eine gemeinsame Lösung

Als integraler Bestandteil der Realwirtschaft in Mittel- und Osteuropa setzen wir uns voll dafür ein, Unternehmen, UnternehmerInnen und Haushalte in der Region durch diese Krise zu helfen. Wir wissen, dass Schnelligkeit noch wichtiger ist als sonst. Aber wir glauben auch, dass die wirksamsten und nachhaltigsten Antworten auf die aktuellen Herausforderungen nicht darin liegen, einen vereinfachten „one-size-fits-all“-Ansatz zu verfolgen. Das Coronavirus ist eine gemeinsame Herausforderung. Der wirtschaftliche Abschwung ist es auch. Ihm muss mit Pragmatismus, gut informierten Entscheidungen und Koordination aller beteiligten Akteure begegnet werden.

Deshalb bemühen wir uns um eine enge Zusammenarbeit mit Regierungen, Zentralbanken, internationalen Finanzinstitutionen und anderen relevanten Interessengruppen, um sicherzustellen, dass unsere KundInnen so schnell und so effektiv wie möglich die direkte und indirekte finanzielle oder nicht-finanzielle Unterstützung erhalten, die sie benötigen. Diese Unterstützung wird dazu beitragen, die Geschäfte unserer KundInnen am Laufen zu halten, ihr Personal zu bezahlen und ihre Rechnungen zu erledigen. Dies tun wir bereits, indem wir Ratenzahlungen verschieben, Überbrückungskredite anbieten und unseren KundInnen in allen unseren Märkten maßgeschneiderte Beratung und individuelle Lösungen anbieten. Nicht alle unsere Maßnahmen mögen gleich von Beginn an reibungslos laufen. Umso mehr ist es unser Ziel, unsere KundInnen jeden Tag besser, schneller und effektiver zu servicieren.

Als Teil dieser Maßnahmen haben wir auch beschlossen, die geplante ordentliche Hauptversammlung auf einen späteren Zeitpunkt im Jahr zu verschieben und unseren Dividendenvorschlag für das Jahr 2019 zu überprüfen.

Wir werden diese Krise nur gemeinsam durchstehen, heute und morgen. Bei allem täglichen Krisenmanagement ist es wichtig, die Zukunft, in der wir gemeinsam leben wollen, nicht aus den Augen zu verlieren.

Weitere Details zu spezifischen Maßnahmen unserer Tochterbanken zur Unterstützung von Privat- oder Geschäftskunden finden Sie auf den jeweiligen Webseiten:

www.erstebank.at
www.csas.cz
www.slsp.sk
www.erstebank.hu
www.bcr.ro
www.erstebank.hr
www.erstebank.rs