20.03.2018  

Erste Bank und Sparkasse verlängern Kooperation mit Vienna City Marathon bis 2020

© Erste Bank Alexander Zechmeister

2018 zeigen sich Erste Bank und Sparkasse zum 15. Mal als Hauptsponsor des Vienna City Marathons. „Hohe Teilnehmer- und Zuschauerzahlen sowie enormes internationales Interesse machen Österreichs größte Laufveranstaltung zu einer langjährigen Erfolgsgeschichte. Wir haben die Kooperation als Hauptsponsor daher bis 2020 verlängert“, erklärt Mario Stadler Leiter Marketing Communications der Erste Bank. Rund 40.000 Menschen werden heuer am VCM teilnehmen, jeder davon verfolgt ein persönliches Ziel. Eine Message, die sich auch in der aktuellen #glaubandich Kampagne der Erste Bank wieder findet. „Gerade bei einem Marathon braucht man viel emotionale Kraft. Wir wollen Menschen ermutigen, an sich und ihre Träume zu glauben und sie auch zu realisieren“, so Stadler.

Die Laufinitiative Erste Bank Sparkasse Running engagiert sich neben dem Vienna City Marathon bei mehr als 220 Laufveranstaltungen in ganz Österreich. Darunter finden sich auch der beliebte erste bank vienna night run sowie viele regionale Events wie der Salzburg Marathon. Die nötige Motivation sowie praxiserprobte Tipps und Trainingspläne liefert Erste Bank Sparkasse Running online unter www.sparkasse-running.at.


Über den Vienna City Marathon 2018

Weltrekordler Dennis Kimetto läuft bei Vienna City Marathon

Der Kenianer mit Weltrekord von 2:02:57 Stunden gibt am 22. April in Wien sein Comeback auf der Marathondistanz.  Zu seinem 35. Jubiläum bringt der Vienna City Marathon einen Topstar des Sports nach Wien. Marathon-Weltrekordhalter Dennis Kimetto wird am 22. April durch Österreichs Hauptstadt laufen. Erstmals steht damit der aktuelle Weltrekordler beim VCM über die klassische Distanz am Start. „Wien braucht Weltklasse, damit der VCM als Veranstaltung international stärker wahrgenommen wird. Für unser Motto ‚35 Jahre Theater der Emotionen’ haben wir nun einen Hauptdarsteller, der herausragende Fähigkeiten mitbringt und alle Augen auf sich zieht. Teilnehmer, Fans und Zuschauer können sich auf ein mitreißendes Rennen freuen“, sagt VCM-Veranstalter Wolfgang Konrad bei einem Mediengespräch im Erste Bank Campus in Wien.

 

„Glaube, dass ich starke Leistung bringen kann“

Dennis Kimetto hält mit der Zeit von 2:02:57 Stunden offiziell den Weltrekord. Diese Marke ist er am 28. September 2014 beim BMW Berlin Marathon gelaufen. Die bisher einzige offizielle Zeit unter 2:03 Stunden hat mehrere Anläufe von hochkarätigen Läufern überstanden. Kenenisa Bekele mit 2:03:03, Eliud Kipchoge mit 2:03:05 und Wilson Kipsang mit 2:03:13 sind der gültigen Bestzeit sehr nahe gekommen, konnten sie aber nicht unterbieten. Der 34-jährige Kimetto hatte in den letzten Saisonen keine Leistungen auf diesem Niveau. Er arbeitet aber ernsthaft an seinem Comeback: „Ich konnte längere Zeit ohne Verletzungen trainieren. Ich glaube an meine Fähigkeiten und will in Wien eine starke Vorstellung zeigen. Wenn die Bedingungen stimmen, möchte ich den Streckenrekord brechen. Das Wichtigste ist, dass ich nach enttäuschenden Ergebnissen der letzten Jahre wieder ein gutes Marathonresultat zustande bringe“, so Kimetto in einem Statement, das sein Manager übermittelte.

 

Kimetto „will in Wien etwas zeigen“

Der Niederländer Gerard van de Veen, der Dennis Kimetto seit Jahren als Manager begleitet, sagte bei der Pressekonferenz in Wien: „Er will in Wien etwas zeigen. Ich hoffe, dass auch der letzte Teil der Vorbereitung gut verläuft. Dennis ist ein Athlet mit außergewöhnlicher Qualität. Nach dem Weltrekord haben Verletzungsprobleme begonnen. Ich denke, das Rekordrennen hat seinen Körper sehr beansprucht. Ich

habe ihm geraten, nach Wien zu gehen, weil wir gute Erfahrungen mit der Veranstaltung gemacht haben und weil man hier eine schnelle Zeit laufen kann.“

 

Bühne für Comebacks und Champions

Der Vienna City Marathon hat sich schon vielfach als Bühne für österreichische Spitzenleistungen, für Weltklasseläufer und als Schauplatz erfolgreicher Comebacks hat einen Namen gemacht. Haile Gebrselassie als Halbmarathonsieger 2011, 2012 und 2013, Paula Radcliffe in einem Verfolgungsrennen 2012 mit Haile sowie die Marathon-Weltmeister Abel Kirui (VCM-Sieger 2008) und Luke Kibet (VCM-Sieger 2007) zählen zur Reihe großer Champions, die in Wien gelaufen sind. Weiter zurück in der VCM-Geschichte haben Gidamis Shahanga (1990), Ahmed Salah (1997) und Moses Tanui (2002) beim Vienna City Marathon spektakuläre Comeback-Siege gefeiert, die ihnen nur vor dem Antreten nur wenige zugetraut haben. Nun könnte Dennis Kimetto diese Story von Wien als Comeback-City des Marathons fortschreiben.

 

Kimetto, der Kämpfer

Der am 22. Jänner 1984 geborene Kimetto ist gleich alt oder jünger als die dominierenden Marathonläufer der letzten beiden Jahre. Olympiasieger Eliud Kipchoge ist ebenfalls 1984 zur Welt gekommen, Kenenisa Bekele und Wilson Kipsang sind zwei Jahre älter. Als Spätstarter im Leistungssport hat Kimetto erst vergleichsweise wenige Jahre auf hohem Niveau trainiert, weshalb man ihm noch einige Zeit ein gutes Leistungsniveau zutrauen kann. Erst im Alter von 24 Jahren hat er mit dem Laufsport begonnen.   Er ist im Dorf Kapn’gtuny rund 40 Kilometer entfernt von Eldoret in einfachen Verhältnissen aufgewachsen. Bis 20 besuchte er die Grundschule, was nicht ungewöhnlich ist, da er wie viele andere junge Menschen stets sehr viel Zeit bei der Arbeit auf der Farm seiner Eltern verbracht hat. Er verfolgte die Rennen von Paul Tergat und Haile Gebrselassie am Fernseher des Dorfzentrums. In unmittelbarer Nähe seines Heimatortes sah er oft die Trainingsgruppe seines nunmehrigen Managers Gerard van de Veen. All das brachte ihn dazu, selbst das Laufen zu versuchen.  „Meine Eltern sagten, trainiere so hart du kannst – der Sport kann dein Leben verändern“, erzählte er. Dieser Traum ist für Kimetto wahr geworden. Er lebt heute mit seiner Familie – seine Frau Caroline und deren Söhne Alpha Kibet und Bravin Kimutai – in Eldoret. Mit den Prämien von seinen Lauferfolgen kaufte er Land für eine eigene Farm, baute sich selbst und seinen Eltern ein Haus und bezahlte das Schulgeld für seine Geschwister. „Ich denke, was mich wirklich zum Kämpfen motiviert ist die Tatsache, dass ich aus bescheidenen Verhältnissen stamme. Ich möchte das Beste erreichen, um meine Familie zu unterstützen“, sagte er 2014 ein paar Tage, bevor er den Marathon-Weltrekord gebrochen hat.

 

Rückfragehinweis:
Erste Bank: presse@erstebank.at
Vienna City Marathon: Andreas Maier, Tel: +43 650 350 1488, andreas@vienna-marathon.com