Super-Hybrid-Park in Nickelsdorf

Bildquelle: APA-Fotoservice I Maria Hollunder


Österreich treibt die Energiewende mit ambitionierten Zielen und innovativen Projekten konsequent voran. Einen wichtigen Beitrag dazu leistet der Super-Hybrid-Park in Nickelsdorf (Burgenland). Das Projekt steht für eine neue Generation erneuerbarer Energieinfrastruktur, bei der nicht nur die Erzeugung, sondern auch Speicherung und intelligente Integration im Mittelpunkt stehen.

Kunde:
PÜSPÖK

Produkt:
Finanzierung durch die Erste Bank unter Einbindung internationaler Partner und Institutionen

Verwendung der Mittel:
Entwicklung und Ausbau eines integrierten Hybridparks (Photovoltaik, Windkraft, Batteriespeicher)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bildquelle: APA-Fotoservice I Maria Hollunder

Über das Projekt

Mit dem Super-Hybrid-Park in Nickelsdorf realisiert das burgenländische Energieunternehmen PÜSPÖK eines der innovativsten Energieprojekte Europas. Der Standort kombiniert Photovoltaik, Windkraft und Batteriespeicher an einem Ort und zählt damit zu den größten Hybridparks Europas. Ziel des Projekts ist es, erneuerbare Energie nicht nur zu erzeugen, sondern sie auch effizient zu speichern und flexibel ins Netz einzuspeisen. Hybridlösungen wie diese gleichen wetterbedingte Schwankungen aus und leisten einen entscheidenden Beitrag zur Netzstabilität sowie zur Versorgungssicherheit.

Ein zentrales Element ist dabei der Ausbau von Speicherkapazitäten: Mit der Inbetriebnahme des größten Batteriespeichers Österreichs im Juni 2026 wird der Standort gezielt um zusätzliche Flexibilität erweitert. Dadurch kann überschüssige Energie zwischengespeichert und bedarfsgerecht genutzt werden.

Neben der technologischen Innovation setzt das Projekt auch neue Maßstäbe in der Flächennutzung. Durch Agri-Photovoltaik werden landwirtschaftliche Flächen doppelt genutzt – für die Lebensmittelproduktion und die Stromerzeugung. Bereits heute versorgen die bestehenden Windkraft- und Agri-PV-Anlagen von PÜSPÖK rund 338.000 Haushalte mit sauberer Energie.

Mit dem Projekt werde deutlich, wie die Energieversorgung der Zukunft aussehen kann, „erneuerbar, flexibel und unabhängig von fossilen Energieträgern“, betont Lukas Püspök, Geschäftsführer von PÜSPÖK.

Der Hybrid-Park ist Teil des europäischen REPowerEU-Programms, das den Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigen und die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern reduzieren soll. Unterstützt wird das Projekt auch von der Europäischen Investitionsbank (EIB).

Die Finanzierung unterstreicht die strategische Rolle der Erste Bank bei der Transformation des Energiesystems in Österreich und der CEE-Region. Das Projekt zeige, wie Energiewende konkret umgesetzt werden kann, und stärke gleichzeitig die Energieunabhängigkeit des Landes, betont Gerda Holzinger-Burgstaller, Vorstandsvorsitzende der Erste Bank – als Finanzierungspartner lenke man gezielt Kapital in Lösungen, die Versorgungssicherheit und Dekarbonisierung verbinden.

Über PÜSPÖK

PÜSPÖK ist ein österreichisches, familiengeführtes Energieunternehmen mit Sitz im Burgenland, das seit den späten 1990er-Jahren die Energiewende aktiv mitgestaltet. Das Unternehmen entwickelt, finanziert, errichtet und betreibt Anlagen für erneuerbare Energie – von Windkraft über Photovoltaik bis hin zu Batteriespeichern – und deckt dabei die gesamte Wertschöpfungskette ab, von der Projektidee bis zum langfristigen Betrieb.

Ausgehend von einem der ersten privat initiierten Windkraftprojekte in Österreich hat sich PÜSPÖK zu einem der größten privaten Erzeuger erneuerbarer Energie im Land entwickelt und versorgt heute mehrere hunderttausend Haushalte mit sauberem Strom.

Mit dem klaren Fokus auf Innovation, nachhaltige Flächennutzung und integrierte Energielösungen verfolgt das Unternehmen das Ziel, den Ausbau erneuerbarer Energie weiter zu beschleunigen und aktiv zur Transformation des Energiesystems in Österreich und darüber hinaus beizutragen.

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