Dokumenteninkasso

Instrument zur Zahlungsabwicklung und Zahlungssicherung im grenzüberschreitenden Handel.

Dokumenteninkassi sind neben Akkreditiven ein weiteres Mittel zur Zahlungsabwicklung und Zahlungssicherung im grenzüberschreitenden Handel. Dabei erfolgt die Übergabe der Lieferdokumente erst nach Zahlungseingang und bietet Ihnen als Exporteur im Vergleich zu einer offenen Rechnung bedeutend mehr Sicherheit – kostengünstig und unbürokratisch.

Ein Dokumenteninkasso eignet sich vor allem für jene Auslandsgeschäfte, bei denen Exporteure und Importeure bereits eine vertrauensvolle Geschäftsbeziehung zueinander haben. Die Bank agiert dabei lediglich als Treuhänder: Im Rahmen eines Inkassoauftrags übergibt der Exporteur der Erste Group die Exportdokumente mit der Weisung, diese Dokumente dem Importeur nur dann auszuhändigen, wenn dieser im Gegenzug bezahlt oder einen Wechsel akzeptiert.

Man unterscheidet zwei Arten von Dokumenteninkassi:

  • Dokumente gegen Bezahlung
    Der Importeur erhält die Lieferdokumente erst nach Zahlung
  • Dokumente gegen Akzept
    Lieferdokumente werden gegen Akzeptanz eines Wechsels oder gegen Abgabe eines Zahlungsversprechens ausgehändigt

 

Ablauf

Vorteile und Nachteile

Für Exporteure:

  • Dokumente jederzeit zurückrufbar
  • Geringeres Zahlungsausfallsrisiko
  • Nachteil: Abnahmerisiko und politisches Risiko im Abnehmerland

Für Importeure:

  • Zahlung erst nach Lieferung der Ware/Dokumente
  • Größere Gewähr die Ware zu erhalten
  • Nachteil: Zahlung bevor die Ware überprüft werden kann

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Robert Konrad

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Head of Transaction Banking Sales

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Silja Tolppa

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Head of Trade & Export Finance

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