Über uns

Die Erste Group wurde 1819 als die „Erste österreichische Spar-Casse“ gegründet. Im Jahr 1997 ging sie mit der Strategie, ihr Retailgeschäft in die Märkte Zentral- und Osteuropas (CEE) auszuweiten, an die Wiener Börse. Seither entwickelte sich die Erste Group durch zahlreiche Akquisitionen und organisches Wachstum zu einem der größten Finanzdienstleister im östlichen Teil der EU gemessen an Kunden und Bilanzsumme.

Kennzahlen

Kennzahlen 2015 2014 2013 2012 2011  
Bilanzsumme in EUR Mio 199.743 196.287 200.054 213.824 210.006  
Konzernüberschuss in EUR Mio 968,2 -1.382,6 0,9 483,5 -718,9  
Cash-Eigenkapitalverzinsung 9,3% -5,3% 3,0% 7,6% 2,3%  
Kosten/Ertrags-Relation 57,1% 55,1% 55,7% 52,0% 51,5%  
Beschäftigte 46.467 46.067 45.670 49.381 50.452  
Filialen 2.735 2.792 2.833 3.063 3.176  

Gruppenstruktur

Geschichte

  • 1819

    Die Gründer

    Im Jahr 1819 gründen der Wiener Pfarrer Johann Baptist Weber und ein Konsortium philanthropischer Bürger die „Erste österreichische Spar-Casse“, um es damit auch „kleinen Leuten“ zu ermöglichen, Ersparnisse beiseitezulegen und finanziell unabhängig zu werden.
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    1819

    Öffnungszeiten: Dienstag und Freitag

    Der Ort, wo alles begann: In der Pfarre St. Leopold im 2. Wiener Gemeindebezirk konnten auch wenig finanzkräftige Bürger an zwei Tagen pro Woche ihr hart verdientes Geld einlegen oder abheben.
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  • 1820

    Die Biene

    Die Biene, ein Symbol für Sparsamkeit und Genügsamkeit, wurde von Anfang an als Symbol für das Motto der Sparkassen – „arbeiten, sammeln, vermehren“ – verwendet. Bis zum heutigen Tag ist sie noch immer auf unserem Hauptgebäude zu sehen.
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  • 1869

    Die Biene schwärmt!

    Der Sparkassengedanke breitet sich von Österreich aus rasch in andere Teile der österreichisch-ungarischen Monarchie und darüber hinaus aus. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Ersten Oesterreichischen Sparkasse wird Eduard Strauss, Bruder des berühmten österreichischen Walzerkönigs Johann Strauss, mit der Komposition der Polka „Die Biene“ beauftragt.
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  • 1873

    Nach der Krise ist vor der Krise.

    Im Laufe ihrer Geschichte musste die heutige Erste Group oftmals schwierige Zeiten meistern – so zum Beispiel den Gründerkrach im Jahr 1873, als die Finanzmärkte zusammenbrachen. Aus jeder dieser Krisen ging unsere Gruppe jedoch gesund und gestärkt hervor und konnte im Laufe der Jahrzehnte ein kontinuierliches Wachstum verzeichnen.
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  • 1939

    Die ERSTE in der NS-Zeit

    Mit der Eingliederung Österreichs in das „Dritte Reich“ von Adolf Hitler wurden die österreichischen Sparkassen Teil der deutschen Sparkassenorganisation. Nach den damals geltenden Gesetzen wurden MitarbeiterInnen aus rassischen oder politischen Gründen entlassen.
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  • 1968

    Auf dem Weg in das elektronische Zeitalter

    Nach dem zweiten Weltkrieg gewinnt die Wirtschaft langsam an Auftrieb, und in den 1960er Jahren modernisiert die Erste ihre gesamte Organisation. Der Computer wird fester Bestandteil des Bankenalltags.
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  • 1970

    Von der Sparkasse zur Erste Bank

    Die 1970er Jahre sind von Änderungen im Konsumverhalten geprägt. Österreich wird zu einem der reichsten Länder der Welt, und die Menschen wollen ihr Geld nicht mehr nur sparen, sondern auch ausgeben. Durch eine Änderung im Sparkassengesetz kann „Die Erste“ nunmehr die Geschäftstätigkeit einer Universalbank ausüben. Die Expansion über die Grenzen Österreichs hinaus beginnt.
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  • 1997

    Zurück in den Osten

    1997 expandiert die Erste Bank in eine Region, wo ihre Vorgänger – die unabhängigen Sparkassen – bereits in der Vergangenheit tätig waren. Zunächst Ungarn, dann die Tschechische Republik, gefolgt von Kroatien, der Slowakei, Serbien, Rumänien und der Ukraine werden Märkte für unsere Gruppe. In jedem Land tritt die Erste als internationale Marke mit starken lokalen Bindungen auf.
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  • 2000

    Übernahme von 52,07% der Česká spořitelna a.s.

    Die Erste Bank übernimmt eine Mehrheitsbeteiligung von 52,07°% an der Česká spořitelna, der größten Privatkundenbank in der Tschechischen Republik. Die Übernahme ist ein weiterer wichtiger Schritt in der Strategie der Erste Bank, die führende Privatkundenbank in Zentraleuropa zu werden.
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  • 2001

    Mehrheitsbeteiligung an der Slovenská sporitel’na a.s.

    Die Erste Bank wird Mehrheitsaktionärin (87,18%) der slowakischen Slovenská sporitel’na. Die Übernahme der größten Bank der Slowakischen Republik ist ein weiterer logischer Schritt in der Strategie, die Marktpräsenz der Erste Bank in Zentraleuropa weiter auszubauen.
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  • 2005

    Übernahme der rumänischen BCR durch die Erste Bank

    Die Erste Bank erhält den Zuschlag für den Kauf von 61,88% der Banca Comerciala Romana S.A. (BCR), der größten Bank Rumäniens. Mit mehr als 2,8 Millionen Kunden und 12.000 MitarbeiterInnen ist die Bank eine ideale Ergänzung zum bestehenden Netzwerk der Erste Bank in Zentral- und Osteuropa. In den Folgejahren baut die Erste Bank auch ihre Präsenz in Ungarn, Kroatien und Serbien weiter aus.
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  • 2008

    Rechtliche Trennung

    Die Trennung der Holding und der Erste Bank Oesterreich wird rechtswirksam. Die Holding firmiert unter dem Namen „Erste Group Bank AG“; die abgespaltene Erste Bank Oesterreich wird unter dem Firmenwortlaut „Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG“ geführt.
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  • 2014

    Wie alle anderen Bereiche des Lebens sind auch Unternehmen einem ständigen Entwicklungsprozess unterworfen. Die sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Rahmenbedingungen verändern sich ständig, und deshalb startete die Erste Group 2014 ein Brand Refresh, um ihr visuelles Erscheinungsbild auf dem Markt zu modernisieren. Die neuen Designs drücken aus, wer wir sind, wie wir Geschäfte machen und wie wir uns gegenüber unseren KundInnen präsentieren wollen.
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  • Heute

    Ende 2015 hat die Erste Group ihr neues Headquarter, den Erste Campus, bezogen. Rund 5.000 MitarbeiterInnen, die bisher auf über 20 Standorte verteilt waren, arbeiten dort nun zusammen. Der Campus selbst besticht durch seine offene, geschwungene Architektur.
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Strategie

Verantwortung gegenüber der Gesellschaft

Bereits in der Gründungsidee der Erste österreichischen Spar-Casse vor fast 200 Jahren findet sich der Gedanke einer am Gemeinwohl orientierten Unternehmung. Die Erste Group hat ihre Kernaktivitäten vom klassischen, am Privatkunden orientierten Kredit- und Einlagengeschäft einer Sparkasse zu jenen einer internationalen Bank ausgeweitet, die in ihren Kernmärkten alle volkswirtschaftlichen Sektoren gleichermaßen mit Bankdienstleistungen versorgt.

Im Gegensatz zu Investmentbanken oder vielen anderen Finanzdienstleistern war und ist das Geschäft der Erste Group in der Realwirtschaft verankert. Die Spareinlagen der Kunden ermöglichen Kreditvergaben, sei es zur Finanzierung von Wohnraum oder von Unternehmensinvestitionen. Die Erste Group schafft damit nachhaltige Werte für die Gesellschaft. Als einer der führenden Finanzdienstleister in Zentral- und Osteuropa ist die Erste Group auch bedeutender Arbeitgeber, Kunde von lokalen Zulieferern und Steuerzahler.

Umfassende Informationen zu den Projekten der Erste Group im Bereich Wirtschaft- und Finanzbildung, Community Affairs and Sponsoring, Corporate Volunteering sind auf den Webseiten unserer lokalen Banken zu finden.

Bitte klicken Sie auf das jeweilige Land, um zu den entsprechenden Informationen zu gelangen.
 

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